Stadtwand

Lärmschutz zum Westschnellweg in Herrenhausen

Wie eine moderne Form der Stadtmauer wirkt diese Lärmschutzwand für den Westschnellweg in Herrenhausen. Die Stadt als Ort der Wohn- und Lebensqualität endet hier, dahinter dreht sich die Welt, zumindest für ein paar Meter, fast nur um den motorisierten Individualverkehr. Das Verkehrskonzept Hannovers mit den breiten Verkehrsachsen der Innenstadt und den außen liegenden Schnellwegen galt lange Zeit als vorbildlich – im Sinne der autogerechten Stadt. Aber leider produziert diese Art von Verkehrsräumen tiefe Einschnitte, Brüche und Grenzen im Stadtgefüge. Will man die überwinden, muss man sich oftmals durch regelrechte Un-Orte quälen, Brücken und Unterführungen, die um so mehr gewinnen, je weiter man sich von ihnen entfernen kann.

Einem dieser Un-Ort hat sich jetzt das Büro CITYFÖRSTER angenommen. Am Samstag zeigen es unter dem Titel PARK’N'RIDE die Umgestaltung der Unterführung des Bremer Damms an der Dornröschenbrücke von einem Nicht-Raum in einen urbanen Erlebnisraum.

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