Abgewrackt

Ehemalige Zentrale der AOK Hannover am Pferdeturm

Nicht nur Autos werden dieser Tage abgewrackt, auch Gebäude gehen außer Dienst. So geht es der ehemaligen Zentrale der AOK Hannover am Pferdeturm. Dabei ist das vom hannöverschen Architekturbüro BKSP geplante Gebäude grade mal 30 Jahre alt. Für ein Auto mag das alt sein, für ein Gebäude ist es das nicht.

Die AOK ist inzwischen in einen Neubau gezogen und hat das alte Gebäude geräumt. Ein Investor will es demnächst abreißen und einen Neubau errichten. Von der Stadt war zu hören, sie wünsche sich ein repräsentatives Hochhaus an der Pferdeturmkreuzung. Dem Vernehmen nach sieht der Investor dafür allerdings keine große Chance.

Wechselspiel

Parkhaus in der Osterstraße

Parkhäuser in Hannovers Innenstadt gibt es so einige, aber das Parkhaus in der Osterstraße hebt sich von den anderen auf Grund seiner architektonischen Gestaltung ab. Die Parkplätze der einzelnen Ebenen sind gegeneinander verdreht und erzeugen so eine über die Fassade ablesbare plastische Struktur. Die Sichtbetonfertigteilbrüstungen sind ein Zeugnis der Entstehungszeit des Gebäudes, das von Wilke Architekten zwischen 1974 und 1975 errichtet. Etwas erhöht liegt das Erdgeschoss und bietet Gastronomie, Läden und ein Postfiliale, im Untergeschoss befindet sich, den meisten Hannoveranern bekannt unter dem Namen Gilde Bowling, ein Bowling- und Billardcenter.

Wer übrigens südlich vom Parkaus den schmalen Durchgang zum Georgswall benutzt, stößt unvermittelt auf einen kleinen Rest der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert.

Sparturm

Zentrale der Sparkasse Hannover

Hannover hat verhältnismäßig wenige Banktürme, zumindest im Vergleich zu Frankfurt. Gleich hinter dem Hauptbahnhof findet man aber doch ein Bankhochhaus, die Mitte der 1970er Jahre gebaute Zentrale der Sparkasse Hannover. Errichtet wurde das Gebäude für die damalige Stadtsparkasse, die vor einigen Jahren mit der Kreissparkasse funsioniert hat.

Leider mangelt es in Hannover an interessanten Hochhäusern, dabei würde sich die Gegend um den Raschplatz für neue Türme und einen stärker verdichteten, urbaneren Stadtraum anbieten.

Gerichtlich

Erweiterung Landgericht Hannover

Seltsam konkav erhebt sich der zwischen 1983 und 1985 vom Architekturbüro Storch Ehlers und Partner errichtete Erweiterungsbau des Landgerichts. Hier zwischen Augustenstraße und Volgersweg sitzt das Herz von Hannovers Justiz. Neben Landgericht, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht sollen im nahe gelegenen Hochhaus Lister Tor bald fünf weitere Gerichte zu einem Justizzentrum zusammen gezogen werden - wenn sich alle Akteure einigen können.

Eingeschwebt

TCM - Tagungs-Centrum Messe in Hannover

Wie UFOs schweben die kreisrunden Tagungssäle des TCM, Tagungs-Centrum Messe, über dem Gelände, auf dem grade die CeBIT zuende gegangen ist und als nächstes die Hannover Messe, früher auch Industrie Messe genannt, ansteht. Der Gebäudekomplex stammt von dem Hannoverschen Architekturbüro Storch Ehlers und Partner, wurde zwischen 1988 und 1990 gebaut und wirkt heute noch ein wenig wie aus einer anderen Welt.

Hallenplatz

Innenansicht der Halle 9 auf dem Messegelände Hannover

Mit einer Grundfläche von 137,5 x 235 Metern und dem großen, durch Stahlseile abgespannten Holzdach gehört die Halle 9 auf dem hannoverschen Messegelände zu den beeindruckensten Messehallen. Die meisten Besucher kennen die Halle nur von Innen, wenn sie für Veranstaltungen geöffnet und wie zB. jetzt zur CeBIT entsprechend ausgerüstet ist. Im leeren Zustand werden ihre Dimensionen noch einmal besonders hervor gehoben: das Auto in der Bildmitte ist ein VW Bus.

Ausgelebt

Altes Haus im hannoverschen Stadtteil Kleefeld
Kleefeld ist ein sehr hetrogener Stadtteil Hannovers. Auf der einen Seite gibt es dort das Philosophenviertel, mit villenartiger Bebauung, ein paar Meter weiter sind es Mietskasernen aus dem vorletzten Jahrhundert, kleine Gewerbehöfe und überlebte Gebäude wie dieses.
Die umgebende Eilenriede und die gute Anbindung an die Innenstadt macht Kleefeld trotzdem zu einem beliebten  Wohngebiet.

Kronenturm

Petrikirche in Hannover Kleefeld
Aus der Stadt kommend bildet die Petrikirche den Eingang zum Stadtteil Kleefeld. Gebaut wurde sie zwischen 1899 und 1902 von Baurat Rudolph Hillebrand. 1943 durch Brandbomben schwer beschädigt, wurde der Turm erst 1963 in seiner heute sichtbaren Form mit der zurück genommenen, pyramidenförmigen Spitze wiederaufgebaut.

Treppenspiel

Cumberland'sche Galerie
Die Cumberland'sche Galerie hinter dem Schauspielhaus. Das Gebäude entstand 1883-85 im Stil der Hannoverschen Schule und wurde als Ausstellungshaus konzepiert. Das Vorderhaus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, heute steht dort das Schauspielhaus, das auch einen großen Teil des alten, allerdings entkernten Bestands nutzt.
Nur das Treppenhaus, auf diesem Bild links, ist noch im Original erhalten und wird für kleine Theateraufführungen und an den Wochenenden als einer der ungewöhnlichsten Clubs Hannovers genutzt.

Direktorendomizil

ehm. Oberpostdirektion Hannover
Noch steht Seniorendomizil in goldenen Lettern über dem Eingangsportal, aber der Betreiber zieht sich aus Hannover zurück. Zwischen 1909 und 1912 gebaut, war das neobarocke Gebäude lange Zeit Sitz der Oberpostdirektion Hannover, bevor es vor einigen Jahren aufwändig zu einem exklusiven Alterssitz umgebaut wurde. Wie das Bauwerk in Zukunft genutzt werden wird, steht noch nicht fest.

Verkuppelt

Die Stadthalle Hannover mit dem großen Kuppelsaal
Ursprünglich um 1912 errichtet, gehört die Stadthalle beziehungsweise der Kuppelsaal heute zum HCC (Hannover Congress Centrum). Der Kuppelsaal fasst über 3600 Besucher und gehört damit zu den größten Konzerthallen Deutschlands. Allerdings sind Ausstattung, Sichtkomfort und vorallem die Akustik nicht mehr zeitgemäß. Auch angesichts der neuen Elbphilharmonie in Hamburg als starke Konkurrenz gibt es daher den Wunsch andernorts in Hannover ein neues, spezialisiertes Konzerthaus zu errichten. Wie immer fehlt allerdings das Geld.
Beeindruckend ist die nächtliche Beleuchtung der Kuppel, bei der die Fensteröffnungen der Gauben grün ausgeleuchtet werden.

Heizkraft

Krafwerk Hannover Linden
Das Kraftwerk an der Ihme ist soetwas wie das Wahrzeichen für Linden. Aufkleber, T-Shirts und Flyer schmücken sich gerne mit der Silhouette des Bauwerks. Seit einer Modernisierung ist einer der Schornsteine dicker als die übrigen beiden, seitens des Betreibers, der Stadtwerke Hannover AG gibt es aber offenbar Überlegungen, auch die beiden anderen Kesselhäuser mit aktueller Technik auszustatten. Dann würden die Schlote wieder ein einheitliches Bild abgeben.

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Hannovershots

Hannovershots ist ein Fotoblog mit Stadtlandschaften und Ansichten aus Hannover.

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